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An dieser Stelle sollen ähnliche Vorschläge für eine besseres Verkehrssystem vorgestellt, aber auch kritisch ommentiert werden. 

 

Bei aller Kritik sollte allerdings nie vergessen werden, dass in jeder neuen Idee zwangsläufig Fehler enthalten sein müssen, aber selbst im größten Fehler auch immer ein unerschöpflicher Fundus  für interessante Details und innovativer Inspiration zu finden ist.

1. Beispiel:  (PM-Heft 9/2002 Seite 71 www.cardesignnews.com )

"...So hat die Mercedes - S - Klasse den automatischen Abstandsregler Distronic aus dem Forschungsfahrzeug F100 übernommen. Radarstrahlen messen während der Fahrt den Abstand zum Vordermann, und das System bremst automatisch bei zu dichtem Auffahren; wenn der korrekte Abstand wieder hergestellt ist, lasst die Distronic wieder Gas geben."   *(3)

Kommentar: Sehr sinnvoll, sollte beim multirapid zusammen mit Tempomat im Straßenbetrieb unbedingt zum Einsatz kommen.

 

 2. Beispiel: (PM-Heft 10/2002 Seite 46, www.computer-taxi-bahn.de )

"Minirapid: billiger und schneller als Transrapid"  Ingenieur Willi Eichholz schlägt Elektroautos vor, welche automatisch gesteuert auf speziellen Spuren, den Transrapid zwischen Dortmund und Düsseldorf ersetzen sollen *(4)

Kommentar: Herr Ing. Eichholz teilte mir telefonisch mit, dass ein Wechsel von dieser Trasse auf normale Straße durchaus vorgesehen ist. Das Rad bleibt allerdings Hauptantrieb - die moderne Magnetbahntechnologie soll nicht genutzt werden. Eine Erhöhung der Geschwindigkeit auf Schnellstrecken ist für diese Kombination zwischen Auto und automatischem Spur-Auto also auf das bekannte Prinzip Rad – Straße beschränkt. Details der Steuerungen sollten aber beim multirapid auf jeden Fall verwendet werden.

 

 3. Beispiel: Neue Bahntechnik Paderborn, Freie Presse 03.12.02 Seite 3, http://nbp-www.upb.de )

"Professoren stellen Transrapid auf Räder"  "Prof. Dr. Joachim Lückel ...will den Linearmotor aus dem Transrapid mit dem heutigen Bahn-Schiene-System kombinieren und kleine Einheiten konfigurieren, die selbständig ihr Ziel erreichen. ...Es ist  bereits eine Versuchsstrecke im Maßstab 1:2,5 geplant."  *(2)

Kommentar: ein Wechsel von dieser Trasse auf normale Straße ist ebenfalls nicht vorgesehen. Das Rad bleibt tragendes Element, die moderne Magnetbahntechnologie soll nur für den Antrieb genutzt werden. Dadurch wird es zur individualisierten, automatischen Eisen- oder Straßenbahn. Besonders Bemerkenswert ist aber das hervorragend ausgeklügelte Steuerungs- und Logistikkonzept.  Sehr vieles davon kann beim multirapid  verwendet werden.

 

4. Beispiel: http://www.wfg.esmartweb.com/neuetechnik11.html

"Quelle: freenet.de vom Oktober 2001) Das fliegende Auto

Wie die Nachrichtenagentur pte berichtet, entwickelte der israelische Forscher Rafi Yoeli vom Unternehmen Romeo Yankee Ltd. ein Flugauto.  "City Hawk" (Stadtfalke) ist in der Lage, aus dem Stand abzuheben und wieder vertikal zu landen.  Dieses Prinzip bezeichnen Konstrukteure als VTOL (Vertical Takeoff and Landing).  Erste Probeflüge sind für 2002 geplant."  *(5)

Kommentar: da dieses System auf dem gleichen Prinzip wie ein Hubschrauber beruht, ist die Technik sehr kompliziert. Wegen den bekannten Geräuschen und sturmartigen Luftverwirbelungen ist ein Einsatz nur von speziellen Start und Landeplätzen aus möglich.                           Es ist ein verbesserter Hubschrauber und deshalb für diese Untersuchung nicht relevant.

 

5. Beispiel: http://www.cbruch.homepage.t-online.de/ 

Christian Bruch schlägt eine " Röhren-Untergrund-Magnetschwebe-Bahn (RUMBA)" vor, bei der "in unterirdischen Röhren von ca. 2m Durchmesser individuelle Fahrkabinen mit doppelter Magnetschwebetechnik eingesetzt werden. Im Fernverkehr sind bei abgesenktem Luftdruck (auf 0,1 - 0,2 bar) Geschwindigkeiten von bis zu 400 Km/h vorgesehen. Dazu sollen, mit Wasser gefüllte Schleusen (ähnlich einem Geruchverschluss) den Unterdruck erzeugen und aufrecht erhalten"  *(6)

Kommentar: ein Wechsel von dieser Röhre auf normale Straße ist nicht vorgesehen. Es ist eine individualisierte, automatische Magnet- U-Bahn mit sehr hohem bautechnischem Aufwand. Die Variante der Druckschleuse mittels Wasser ist aufgrund physikalischer Gesetze nicht möglich, da Wasser  bei 0,1 bar schon bei 45,84 °C verdampft und die Prozesswärme des Magnetantriebes diesen Zustand schnell herbeiführen kann. Eine technische Realisierbarkeit wird deshalb bezweifelt. Höchst interessant ist aber dabei die hängende Magnetbahn-Variante. Ebenfalls sehr aussichtsreich sind (anders gestaltete) Vakuumröhren, bei denen Geschwindigkeiten bis     3000 Km/h vorstellbar sind

 

6. Beispiel Lehrstuhl für Planungstheorie und Stadtplanung 
Prof. Dr.-Ing. Klaus Selle         http://www.pt.rwth-aachen.de  (link inaktiv)
Ein "bivalenter Fahrweg" bei dem der Transrapid an seiner Unterseite zusätzlich noch Räder für den Schienenbetrieb erhält.
(Die Seite wurde schon aus dem Web entfernt)

Kommentar: sehr großer technischer Aufwand für Fahrzeug und Strecke - kann nicht auf der Straße fahren. Wurde aber beim multirapid anfangs auch erwogen. 

 

7. Beispiel       TubeWay
Michael Thalhammer       http://www.tubeway.de
 
TubeWay ist ein solarunterstütztes, differenzdruckgetriebenes, transparentes Hochbahnnetz. Ähnlich wie bei einem "Blasrohr mit Leichtpfeilen" werden Sammel-Transport-Einheiten mittels fotovoltaischer Technik, Elektromotoren und "turbulenzarmer Ausgleichspneumatik" extrem reibungsarm und extrem leise wie Rohrpost durch Glasröhren befördert. "Luft, Sonnenstrom und Altglas für die Wegrohre kosten fast nichts". Die weitüberspannenden Trassen sollen mit einer Stützweite von 200 Metern schwingungsfrei konstruiert werden. In Abständen von 2-4 km werden dann allerdings noch E-Lok -artige Maschinen mit 1450 PS und nur 1300 kg Gewicht eingesetzt, um das ganze anzuschieben... 

Kommentar: aufwendige Dokumentation, sehr unterhaltsam, schönes Webdesign...

 

8. Beispiel:    http://www.carglider.org/pages/778326/index.htm   (Seite existiert nicht mehr)

Magnetic Levitation Train: Auf einen Magnetbahnzug fahren seitlich  PKW auf. Die Steuerung ist gut durchdacht, denn das intelligente Terminal weiß schon welche Plätze auf dem nächsten Zug frei sind oder frei werden. Die Aufstellart der PKW (gerade oder schräg) ist abhängig von der jeweiligen Fahrzeuglänge. Im Demonstrationsfilm wurde die Automarke "Smart" verwendet. Zusätzlich zu dieser Idee sollen Magnetbahnen über riesige Hängebrücken fahren, deren Pfeiler als Wolkenkratzer ausgebildet werden. (10)

Kommentar: Die besonderen Vorzüge einer Magnetschwebebahn werden nicht erkannt bzw. kaum genutzt. Bahnverladungen sind schon so alt wie die Eisenbahn selbst. Neu ist nur, dass es heute Autos gibt, die so kurz sind, dass sie quer auf einen Güterzug passen. Die Steuerung ist für 9 Fahrzeuge, wie dargestellt, ideal. Allerdings ist die Realität selten ideal...

Der Idealzustand besteht nur, wenn genauso viele Fahrzeuge auf den Zug warten, wie Plätze frei sind oder werden. Ist das Fahrzeugaufkommen höher - gibt es Stau. Ist das Fahrzeugaufkommen niedriger - gibt es Leerfahrt.

An diesem Vorschlag wird besonders deutlich, wie krankhaft man sich an dem Prinzip des öffentlichen Verkehrs festkrallt und den Individualverkehr (obwohl von jedem einzelnen Menschen bevorzugt) als Zukunftskonzept scheut, wie der Teufel das Weihwasser...

 

  zu guter letzt:

 

 ... die Technologie der computergesteuerten Roboterautos, 
 die gerade Google entwickelt
 ist nicht nur für „Leonie“ eine gute Sache,
 sondern eine
               grundlegende  Vorraussetzung für den multirapid.

         Danke an Google, für diese aktive Geburtshilfe !!!

 

Die genannten Beispiele reichen von sehr realistisch bis utopisch, haben aber überwiegend sehr nützliche Bestandteile, die beim multirapid verwendet werden sollten. Darüber hinaus gibt es noch unzählige, verwertbare Ideen und Vorschläge, deren Vielfalt es intelligent zu bündeln gilt, um daraus ein

 "Auto der Zukunft"

zu bauen.

 

weiter mit Zukunftsaussichten:            (* siehe Quellenverzeichnis)

 

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Stand: 27.10.10