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Jede neue Idee ist ein Angriff auf den jeweils herrschenden Zeitgeist, auf das vertraute Lehrgebäude und auf die Gewohnheiten des Menschen. Je tiefer diese Idee in das Altvertraute eingreift, je umfassender die zu erwartenden Veränderungen sind  -  je größer wird folglich der Widerstand und die Skepsis derjenigen sein, deren Leben dadurch am meisten verändert wird.

Und doch haben sich alle Erfinder,  Entdecker  und großen Denker der Geschichte mit den zu ihrer Zeit herrschenden Denkstrukturen angelegt.  Hätten sie es nicht getan – man würde sie heute nicht kennen, aber den Fortschritt und den daraus folgenden Zuwachs an Lebensqualität  könnten wir heute nicht genießen und darauf aufbauen.

Aber große Ideen, Vorhaben und Projekte sind oft mit viel Arbeit und damit auch finanziellem Aufwand verbunden. Dazu kommt erschwerend, dass es heute beinahe schon üblich geworden ist, den Wert des Geldes über den Wert der Ware zu stellen. Man fragt oft schon nicht mehr was Arbeit bringt, sondern nur noch was sie kostet. 

Jede Baustelle und jedes Großprojekt wird heute nur noch nach seinen Kosten bewertet, wie viele Arbeitsplätze dabei entstehen oder erhalten bleiben ist kaum noch einer Erwähnung wert. Dass sich der Lohn des Mitarbeiters nach Arbeitsende (gesamtgesellschaftlich gesehen) sofort in Kaufkraft und damit letztendlich in potenziellen Umsatz  der Produzenten verwandelt, haben zwar solche Leute wie Henry Ford, Karl Zeiss und Werner von Siemens erkannt und genutzt – ist aber  unter dem heutigen Zeitgeist fast zum Tabu geworden.

 Vereinfacht gesehen könnte man alle  Kosten, die auf dieser Welt entstehen, als reine Lohnkosten betrachten.  Jede Ware, jedes Produkt, jede Maschine, jedes Werkzeug und jede Dienstleistung besteht zu hundert Prozent aus Lohnkosten. Miete ist der Lohn des Vermieters, Zinsen der Lohn der Bank und Handelsgewinn der Lohn des Händlers. Rohstoffe muss man der Erde nicht abkaufen – unser Planet weiß mit Banknoten nichts anzufangen.

Der Bergmann muss bezahlt werden, der Kraftfahrer, der Arbeiter in der Stahlfabrik, der Maurer, der Landwirt und noch viele, viele andere mehr.  

Sollte man diese Kosten wirklich einsparen?  -oder das Geld lieber an marode Banken und verrückte Spekulanten verschleudern?

Wer dies glaubt, und dadurch sinnvolle, gesellschaftliche Arbeit einsparen will, sollte die wirklichen Ursachen für Wirtschaftskrise und Massenarbeitslosigkeit zuerst bei sich selbst suchen.....

Die Beschreibung eines neuen, revolutionären Verkehrssystems, welches bei seiner Verwirklichung unermessliche, positive Auswirkungen auf die gesamte menschliche Zivilisation haben wird, kann nicht mit der herkömmlichen, kurzfristigen Kosten – Nutzen - Rechnung  verglichen werden, sondern nur mit einer neuen, technischen Revolution.

Die Kosten (Lohnkosten) für dieses „Verkehrssystem der Zukunft“ übersteigen jegliche Vorstellungskraft und sprengen jedes mögliche Denkgebäude kleingeistiger Buchhalter.  (...und das ist gut so!) 

Der materielle und geistige Aufwand zu dieser grundlegenden,  länderübergreifenden Verbesserung der Infrastruktur  übertrifft nicht nur den Bau der weltweiten Eisenbahnnetze um ein Vielfaches, sondern wird auch alle Länder mit „Höchstgeschwindigkeit“ zu friedlicher  Arbeitsgemeinschaft und Koexistenz zusammenschweißen und ihre Kulturen gegenseitig inspirieren.

 

Aufgrund der  Größe dieses Vorhabens  wurden

kommerzielle Betrachtungen

und der weltschmerzjammernde Zeitgeist

ganz bewusst  ignoriert.

 

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Stand: 27.10.10